Elektro Gutachten

Folgende Leistungen biete ich an im Bereich Elektrotechnik:

• Ursachen und Folgen von Schäden in Elektroanlagen

• Brandschutz in elektrischen Anlagen
• Blitz und Überspannungsschäden in elektrischen Anlagen
• Schadeneintrittswege
• in der Elektroanlage
• in Haustechnischen Anlagen
• in Kommunikationsanlagen
• in EDV Anlagen
• Blitz und Überspannungsschäden an elektrischen Geräten
• Schadeneintrittswege

• bei Hausgeräten
• bei TV und HIFI Geräten
• bei EDV Und Kommunikationsgeräten
• Schadenbilder nach Überspannungsschäden
• Unterscheidung zwischen Überspannungsschäden und Schmor bzw. Allmählichkeitsschäden
• Innerer und äußerer Blitzschutz

Gutachter Fürstenfeldbruck

Wenn es um Gerichtsprozesse geht, ist in den Medien häufig zu lesen, dass für bestimmte Aufgaben ein Sachverständiger als Gutachter bestellt wurde. Dies gilt aber meist für mehr oder weniger aufsehenerregende Strafprozesse, in denen Angeklagte einem psychologischen Gutachten unterzogen werden, um ihre Schuldfähigkeit oder -unfähigkeit nachzuweisen.

In der Regel ist die Arbeit eines Gutachters weitaus „profaner“ und dreht sich eher um Gegenstände und Sachwerte, die zu Schaden gekommen sind, sei es schuldhaft durch Personen oder durch höhere Gewalt, zum Beispiel Naturkatastrophen. Gutachter müssen, kurz gesagt, feststellen, wer für einen Schaden verantwortlich ist und wie hoch dieser ausfällt. Dies geschieht nach anerkannten wissenschaftlichen, betriebswirtschaftlichen oder technischen Regeln.

Definition eines Gutachters

Die European Organisation for Expert Associations, abgekürzt EuroExpert, liefert sinngemäß folgende Definition eines Sachverständigen: Bei einem Sachverständigen oder Gutachter handelt es sich um eine unabhängige, integre Person, die sowohl ein besonderes Know-how oder eine spezielle Sachkunde sowie ein großes Maß an Erfahrung auf einem oder mehreren Fachgebieten vorweisen kann.

Wird er von Gerichten, Unternehmen, Organisationen oder Privatpersonen beauftragt, untersucht er den entsprechenden Vorgang oder Sachverhalt und trifft am Ende allgemeingültige Aussagen darüber. Der Gutachter muss außerdem fähig sein, seine Beurteilung des Sachverhaltes schriftlich so darzustellen, dass sie auch Laien verständlich wird.

Fachliche Kompetenz und Weiterbildungen sind Pflicht

Die erste Voraussetzung ist fachliche Kompetenz. Sie kann beispielsweise durch ein Hochschulstudium und eine langjährige Berufserfahrung nachgewiesen werden. Im Bereich Handwerk sind es vorwiegend Meister, die ebenfalls über reichlich Berufspraxis verfügen und sich fachlich wie rechtlich weitergebildet haben. Überhaupt sind Fort- und Weiterbildungen – wie etwa in meinem Fall in den Segmenten Elektrotechnik und Photovoltaik – ein wesentlicher Bestandteil des Gutachteralltags, um mit der technischen Entwicklung stets auf gleicher Höhe zu sein. Wer als Sachverständiger nicht permanent up to date ist, kann diese Tätigkeit im Grunde nicht ausführen.

Neben der fachlichen Kompetenz muss ein Gutachter Neutralität und Unabhängigkeit mitbringen. Dies gilt in ganz besonderem Maße, wenn er von einem Gericht bestellt wird.

Phasen der Gutachtenerstellung

Die Arbeit an einem Gutachten findet, grob gesagt, in drei Schritten statt. Am Beginn steht die Feststellung von Tatsachen. Dies können zum Beispiel Schäden an einer Photovoltaik-Anlage sein, die durch Vandalismus entstanden sind. Anschließend trifft der Gutachter seine Schlussfolgerungen, etwa die Schadenshöhe und die Frage, ob eine Reparatur möglich oder eine Neuinstallation erforderlich. Abschließend werden alle Zahlen und Fakten schriftlich fixiert und den zuständigen Stellen – Gerichten, Versicherungen, Prozessgegnern etc. – präsentiert.

Wie findet man einen geeigneten Gutachter?

Die Berufsbezeichnung „Sachverständiger“ ist in Deutschland nicht geschützt. Das heißt, jeder kann sich so nennen und als Gutachter auftreten, auch wenn er nicht viel Fachwissen mitbringt. Wer einen kompetenten und zuverlässigen Gutachter beauftragen will, ganz gleich aus welchen Bereichen, sollte auf eine ausreichende Qualifizierung achten. Diese zeigt sich an offiziellen Siegeln von anerkannten Verbänden oder Zertifizierungen wie etwa von der DEKRA.

Wenn Sie mehr Informationen zum Thema Gutachter benötigen, freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme oder Ihren Besuch. Mein Büro befindet sich im Landkreis Fürstenfeldbruck. Neben dieser Region bin ich aber auch in München, Augsburg und Landsberg am Lech tätig und erstelle Gutachten im Auftrag von Gerichten, für große Versicherungen und für Privatpersonen.

Was versteht man unter einem Gerichtsgutachten?

Ein Gerichtsgutachten meint ein Gutachten, das nach einer bestimmten, genau festgelegten Aufgabenstellung beispielsweise vom Amtsgericht Fürstenfeldbruck oder vom Landgericht München beschlossen und bei einem anerkannten Sachverständigen in Auftrag gegeben wird. Dabei kann es sich um ein medizinisches, psychologisches oder technisches Gutachten handeln – wie in meinem Fall in den Bereichen Elektrotechnik oder Photovoltaik.

Ein Gerichtsgutachten ist ein selbstständiges Beweisverfahren. Meist wird es von einer der beiden streitenden Parteien beantragt, wobei der Antragsgegner formal benannt werden muss. Das Gericht berät über die Notwendigkeit und vergibt bei Zustimmung dann den entsprechenden Auftrag. Dazu erhält der Sachverständige die Gerichtsakte mit einem kurzen Anschreiben zugesandt. Im Beweisbeschluss, der wortwörtlich befolgt werden muss, wird dem Gutachter das Thema erläutert. Wenn der Sachverständige die Faktenlage geprüft und die streitenden Parteien angehört hat, gibt er am Ende sein begründetes Urteil ab.

Neben seinen überdurchschnittlichen Fachkenntnissen sind absolute Neutralität und Unabhängigkeit zwei Grundvoraussetzungen für die Tätigkeit als Gutachter. Dies gilt in besonderem Maße für die Erstellung von Gerichtsgutachten.

Der nächsten Schritte – Aktenstudium und Ortstermin

Nach Auftragserhalt arbeitet sich der Sachverständige durch Aktenstudium in den bisherigen Verlauf des Prozesses ein. Unterschiedliche Aussagen der Parteien sind ohne Vorurteile und neutral zur Kenntnis zu nehmen. Der Gutachter darf sich durch die Aktenlage nicht beeinflussen lassen. Der Ortstermin dient dazu, dass der Sachverständige sich ein umfassendes Bild von der zu beurteilenden Angelegenheit machen kann. Den Zeitpunkt legt er mit einer angemessenen Frist fest. Sollte er von einer oder beiden Parteien zusätzliche Unterlagen benötigen, die entweder für den Ortstermin oder die folgende Ausarbeitung seines Gutachtens wichtig sind, kann er diese am besten über das Gericht anfordern, um seiner Neutralität gerecht zu werden.

Diesbezüglich wird er auch vermeiden, sowohl vor als auch nach dem Termin separat mit den Parteien zu sprechen oder anderweitig in Kontakt zu treten. Während des Ortstermins verzichtet er auf Kommentare und Meinungsäußerungen, etwa dass der Erfolg einer Partei auf Grund der Fakten absolut aussichtslos sei.

Sollte der Gutachter aus Gesprächen beim Ortstermin heraushören, dass die Parteien auf Grund seiner Erkenntnisse zu einem Vergleich bereit sind, kann er dies dem Gericht gesondert von seinem Gutachten mitteilen. Er darf aber selbst keine Vorschläge machen, sondern hat sich exakt an den genau beschriebenen Auftrag zu halten.

Die Erstellung des Gerichtsgutachtens

Hat der Sachverständige alle Fakten gesammelt, muss er diese auswerten und anschließend beurteilen. Die Grundlagen dafür sind sein Fachwissen, freiwillige oder gesetzliche Regelwerke,
fundierte und anerkannte Literatur zum Thema sowie der stets aktuelle Stand der Technik in den Bereichen Elektro und Photovoltaik.

Das Gutachten muss in schriftlicher Form angefertigt werden, unter Berücksichtigung aller erforderlichen Angaben, Daten und Fakten, damit das Gericht in der Verhandlung eine korrekte
Beurteilung bzw. Bewertung der Sachlage vornehmen kann. Der Text muss so abgefasst sein, dass er auch für Nichtfachleute verständlich und nachvollziehbar ist. Das fertige Gutachten wird mitsamt der Prozessakte dem Gericht auf postalischem Wege übergeben. Die beteiligten Parteien erhalten jeweils Kopien, eine Abschrift verbleibt beim Gutachter.

Von meinem Büro in Fürstenfeldbruck aus arbeite ich als Gutachter für Gerichte in München, Augsburg sowie Landsberg am Lech.